Große Beteiligung beim Open Space

Am Samstag, den 30. Juni 2018, trafen sich auf Einladung der Gemeinde rund 250 Harderinnen und Harder im Bauhof in Hard. Beim Open Space zur Zukunft des Hafenareals diskutierten sie dabei gemeinsam über die möglichen Gestaltungsoptionen der vier internationalen Planungsbüros sowie über die Ergebnisse der Schüler/innen- und Jugendbeteiligung. Open Space ist eine Methode zur strukturierten Diskussion mit großen Gruppen. Das Format bildete den idealen Rahmen für eine breite, aktive und informierte Bürger/innenbeteiligung und damit einen bedeutenden Baustein im Prozess zur Hafenentwicklung in Hard. Die Ergebnisse der rund sechsstündigen Veranstaltung dienen der Harder Expert/innengruppe für die weitere Projektarbeit.

Rund 250 interessierte Harderinnen und Harder kamen zum Open Space in den Bauhof.

Breite Diskussion zur Zukunft des Hafenareals

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die aktive Beteiligung beim Open Space. Das bestätigt die große Bedeutung unseres Hafenareals und dessen zukünftige Entwicklung bei der Bevölkerung“, beschreibt Bürgermeister Harald Köhlmeier den guten Verlauf der Bürger/innenbeteiligung. Das Harder Hafengebiet zählt für die Gemeinde zu einem der schönsten Orte des Landes. Die positive Entwicklung dieses einmaligen Natur-, Freizeit- und Wirtschaftsraumes hat daher einen sehr hohen Stellenwert.

Die Schüler/innen und Jugendlichen präsentierten ihre Ideen zur zukünftigen Leben am See in Hard.

Anziehungspunkt Harder Hafengebiet

Tatsächlich zieht das Hafenareal mit seinem Gondelhafen, dem Strandbad, dem Bodenseeradweg und natürlich mit der Auflandungsfläche und dem Grünen Damm schon heute eine Vielzahl an Menschen an. Diese kommen aus der Gemeinde, dem Rheintal und dem gesamten Bodenseeraum. Das Projekt zielt auf eine sowohl ökologisch, sozial wie auch ökonomisch nachhaltige Entwicklung ab. Daneben geht es auch um eine attraktivere Gestaltung von Anlagen wie etwa dem Strandbad.

In den Szenario-Games – einzelne, kleinere Diskussiongruppen – brachten die Bürger/innen von Hard ihre Ideen ein.

„Wir wollten einen Rahmen schaffen, der es möglichst vielen Harderinnen und Harder erlaubt, die Zukunft unseres Hafenareals mitzugestalten und diese damit mitzutragen“, sieht sich Köhlmeier mit dem Entwicklungsprozess auf dem richtigen Weg. Die große und aktive Beteiligung beim Open Space bestätigte das eindrucksvoll.

Weitere Schritte

Die Vorschläge, Einwände und Empfehlungen beim Open Space werden nun zusammengefasst und dienen der Harder Expert/innengruppe für die weitere Projektarbeit. Schlussendlich wird daraus ein gemeinsames Zukunftsbild zum Leben am See und dem Hafenareal in Hard entwickelt und der Gemeindevertretung vorgelegt. Je nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Gemeinde und bei gesicherter Finanzierung werden anschließend einzelne Projekte Schritt für Schritt umgesetzt.

(Bildquelle: Fredrick Sams)